Fortführung durch Bernhard R. Kettler

BundETrotz Einwände der Familie war Sohn Bernhard nicht abzuhalten, den Beruf des Schuhmachers zu erlernen und den Betrieb des Vaters weiterzuführen.

Nach erfolgter Lehre im Orthopädie-Betrieb Heinrich Hitzegrad in Schwerte, wo er unter anderem auch die Neuanfertigung von Schuhen und den Einlagenbau erlernte, verbrachte er mehrere Jahre zur Weiterbildung in verschiedenen Schuhmachereien in Dortmund und in der Künstlerwerkstatt Oskar Sommer, um sein Wissen noch zu erweitern. Nach besuchter Meisterschule in Hannover bestand er mit 22 Jahren 1961 die Meisterprüfung und übernahm den elterlichen Betrieb in Neheim.

Mit Freude und Einsatz hat er das Schuhmacherhandwerk gepflegt. Hieraus entwickelte sich die Liebe zu handgefertigten Schuh- und Lederwaren in höchster Qualität. Im Jahre 1969 nach der Eheschließung mit Elisabeth Kettler, geb. Lenze, und Um- und Neubau des Hauses Gransauplatz 5 kam der gemeinsame Wunsch auf, das Sortiment um handgefertigte Schuhe aus Italien zu erweitern.